Montag, 14. Januar 2019

34. Enduro Frühstart 2019 beim MSC Klein-Krotzenburg


Eigentlich wollten wir schon immer einmal zu dieser etwas anderen Veranstaltung zum MSC Klein-Krotzenburg aber irgendwie hatte es zeitlich nie wirklich gepasst.
Nachdem ich die Nennung am letztmöglichen Tag fast noch verpennt hatte einzureichen, wäre eine Teilnahme auch dieses Jahr fast wieder in die Hose gegangen.
Also Michel noch schnell per Mail genannt, das Nenngeld überwiesen und die erste Teilnahme an diesem "Modernen Zehnkampf für Enduristen" konnte am 12.01.2019 auf dem Gelände des MSC am Fasanengarten starten.
Beim "Enduro Frühstart" handelt es sich um ein Motorrad-Geschicklichkeitsturnier mit 7 Altersklassen bei dem es 10 Disziplinen zu bewältigen gilt die da lauten:

1.   Le Mans-Start
2.   Beschleunigungs-und Bremsprüfung
3.   Gleichmäßigkeitsprüfung
4.   Verfolgungsfahren
5.   Trial
6.   Abstands-Prüfung
7.   Geschicklichkeitsturnier
8.   Langsamfahrprüfung
9.   Parallelslalom
10. Cross-Prüfung

Insgesamt nahmen 72 Einzelstarter an diesem Wettkampftag teil.
Michel startete in der Klasse 1 (bis12 Jahre) und hängte sich an einen befreundeten Fahrer aus Heringen dran, der Ihm alle Disziplinen nach und nach erklärte und er hatte sichtlich Spaß an den Einzelprüfungen die sowohl Konzentration, Fitness, Fahrzeugbeherrschung und Mut abverlangten.
Da es auch die Möglichkeit einer Teambildung bei diesem Wettbewerb gab, schlossen wir uns mit 3 Fahrern des MTC-Rüsselsheim zusammen und nannten dieses Team "MTC/AMC".




Nach den ersten 5 bewältigten Disziplinen machten wir dann eine kurze Mittagspause.
Welche Strafpunkte und welche Wertung wir in den entsprechenden Prüfungen erhalten hatten und warum, konnten wir als Neulinge noch nicht so richtig nachvollziehen aber der Spaß stand hier ganz klar im Vordergrund und so war es auch für Michel nicht so wichtig ständig auf irgendwelche Punktekarten oder Tafeln zu schauen.
Nach einem leckeren Schnitzel ging es in die 2. Runde und somit in die 5 letzten Prüfungen.
Besonders die Cross-Prüfung machte Michel richtig Spaß weil er da mal den Gashahn aufreißen konnte, was ja im Trialsport bzgl. der Geschwindigkeiten eher nicht so die Rolle spielt.
Um 15.00 Uhr hatten wir alle Disziplinen hinter uns gebracht und warteten im Clubheim gespannt auf die Siegerehrung.
Michel erhoffte sich auf jeden Fall einen Pokal und somit einen Platz unter den 3 besten Fahrern.
Aber was dann im Laufe der Siegerehrung hier passierte, verschlug selbst mir die Sprache.


Michel gewann seine Klasse in der Einzelwertung.......




Danach gewann er mit seinem Team MTC/AMC die Teamklasse.......



und zu guter Letzt auch noch als bester Fahrer aller 7 Klassengewinner des gesamten Turniers und wohl als 1. Fahrer der Klasse 1 überhaupt, einen Wanderpokal mit Gravur seines Namens in der Bestenliste.     !!!!Peng!!!!




Auf der Heimfahrt im Auto sagte ich dann scherzhaft zu Michel: "Das war für das erste Mal bei solch einem Turnier schon nicht sooo schlecht" und Michel schaute mich nur ungläubig an und sagte: "Is klar Papa"!
Ich machte mir auf jeden Fall schon mal so meine Gedanken wo er das Monster von Pokal bis nächstes Jahr wohl hinstellen würde.

Mittwoch, 12. September 2018

HTJM-Meisterschaftsehrung 2018/Idstein Walsdorf


Direkt im Anschluss an den letzten Lauf des MTC Rüsselsheim fand die diesjährige Meisterschaftsehrung in Idstein/Walsdorf statt die der AMC-Idstein organisierte.
Das Meisterschaftsjahr 2018 war im Rückblick wie geplant und erhofft verlaufen und belohnte für die vielen Stunden Training und Wettbewerbe der letzten 7 Jahre.
Vor allem ging diese HTJM-Saison ohne größere Verletzungen zu Ende worüber man ja auch immer froh sein sollte.
Michel hatte seinen 1. Titel als Hessen-Thüringischer Jugendmeister eingefahren und wir konnten als Team in der Saison 2018 bislang mehr als zufrieden sein.
Die Teamwertung in der Landesmeisterschaft sicherten sich 2018 mit Idstein 1 ebenfalls 4 Fahrer vom AMC (Benjamin Kaul / Automatik, Michel / Klasse 5 und Max Eck / Klasse 3, Jarno Schenk / ohne Wertung)
Mit 3 Mal Platz 1, also 3 Hessenmeistertiteln, erreichten sie unangefochten auch den begehrten Titel als bestes Team der HTJM und räumten in dieser Meisterschaft alles ab was es zu holen gab.
Aus Sicht des AMC Idstein ein sehr gelungener und erfolgreicher Abend, den wir bei leckerem Essen und ein paar Kaltgetränken ausklingen ließen.



Landesmeisterschaft Hessen-Thüringen 2018 / 13. Lauf Rüsselsheim


Seit nunmehr 3 Jahren hatte der MTC Rüsselsheim mangels Gelände keinen HTJM Lauf mehr veranstaltet und 2018 war es dann endlich wieder soweit.
Da der MTC gerade erst mit dem Aufbau von Hindernissen auf seinem neuen, weitläufigen Gelände der Speedwaybahn in Hofheim/Diedenbergen angefangen hatte, fand diese letzte 1-Tages-Veranstaltung der Landesmeisterschaft auf unserem Gelände in Idstein statt.
Weil die Sektionen nach unserer Veranstaltung, die ja 3 Wochen zuvor stattgefunden hatte stehen gelassen wurden, konnten die Rüsselsheimer relativ einfach neue Sektionen daraus kreieren.
Michel war durch seinen bereits sicheren 1. Platz in der Meisterschaft sehr entspannt in diesen Wettbewerb gestartet bei dem ja seine neue GasGas unter Wettbewerbsbedingungen erstmalig zum Einsatz kommen sollte. Außerdem hatte er diesmal keinen Minder bei sich, da ich als Punktrichter fungierte und seine Mom leider keine Zeit hatte.
Also schloss sich Michel mit einem befreundeten Fahrer seiner Klasse zusammen um den Bewerb gemeinsam zu Bestreiten. Zu den einzelnen Sektionen, und welche Fehler Michel wo gemacht hatte kann ich leider nicht viel berichten, aber es gab da eine 0er Runde und auch ein paar Füße zu viel die nicht hätten sein sollen.







Am Ende reichte es aber noch für das Stockerl mit einem 3. Platz und ein wenig mehr Erfahrung mit seinem neuen Sportgerät.

 

Dienstag, 4. September 2018

Landesmeisterschaft Hessen-Thüringen 2018 / 11. und 12. Lauf Bensheim


In Bensheim galt es, mit Blick auf die eingefahrene Gesamtpunktezahl der HTJM-Meisterschaft, nochmals 2 gute Resultate einzufahren da unsere 3 Streichergebnisse dieses Jahr aus Hammelbach mit Platz 4 und Frammersbach mit einem 6. und 3. Platz nicht mehr viel Spielraum ließen, Ausfälle oder schlechte Ergebnisse zu kompensieren.
Also reisten wir mit der ganzen Familie Freitagnachmittag in Bensheim an um unser Lager aufzuschlagen und schon einmal die Sektionen zu begutachten die uns am nächsten Tag bevorstanden.
Der Schwierigkeitsgrad für die Samstags-Sektionen war nicht sehr hoch angesetzt aber für Sonntag umso schwerer ausgelegt.
Michel hatte sich für dieses Wochenende in Bensheim vorgenommen, bezüglich der Meisterschaft den Sack zuzumachen und seinen ersten Meistertitel an diesem Wochenende
einzufahren.
Als Belohnung dafür hatte er sich vorgenommen, den 13. Lauf vom MTC Rüsselsheim auf unserem Gelände in Idstein mit seiner neuen 2019er GasGas zu bestreiten, die er eine Woche zuvor bekommen hatte.








Also ging es für uns am Samstag nach der technischen Abnahme, trockenem Wetter und Sonnenschein in die erste von 4 Runden, die Michel sehr routiniert und fehlerfrei absolvierte. Die 2. Runde war dann ebenfalls eine 0er-Runde und ich ermahnte Michel, nicht zu unkonzentriert zu werden weil er zeitweise etwas unterfordert wirkte.
Die 3. Runde sollte dann meine Befürchtungen wahrwerden lassen.
Michel traf in einer Bergauf-Passage nach einem Hindernis die Spur nicht mehr richtig und setzte einen Fuß. Total perplex über diesen gemachten Leichtsinnsfehler fädelte er dann auch noch im Anschluss nach der folgenden Bergabfahrt mit seinem Lenker in dem Drahtzaun der Sektionsbegrenzung ein und setzte einen weiteren Fuß.
Wir beide konnten uns ausmahlen, das diese 2 Strafpunkte, bei der Schwierigkeit der Sektionen an diesem Tag schon ausschlaggebend sein könnten und ich machte mit Michel eine kurze Trinkpause um ihn etwas zu beruhigen.
Bei diesen 2 Punkten blieb es dann aber zum Glück in dieser Runde und der letzte Durchgang 4 war dann auch wieder fehlerfrei.
Mit 2 Strafpunkten auf seinem Konto ging es dann zum Bildschirm der Auswertung und der 1. Platz war, wie befürchtet, mit 2 Strafpunkten nicht mehr zu erreichen.
Allerdings kam der Sieger aus Rheinland Pfalz und startete nur in Tageswertung was uns dennoch die 20 Punkte für die Meisterschaftswertung einbrachte. Nichtsdestotrotz war der 1. Podestplatz an diesem Tag leichtfertig verschenkt worden und ich denke, Michel hat auch ein wenig seine Lehre an diesem Tag gezogen auch bei leichteren Trials nicht die Konzentration zu verlieren.

Der 2. Tag sollte da deutlich an Schwierigkeiten zulegen. Ich persönlich hätte die Sektionen ein wenig anders zusammengestellt um beide Tage vom Anspruch her ein wenig anzugleichen.
Michel war schon ziemlich nervös vor der Einfahrt in die 1. Sektion und machte prompt den gleichen Fehler wie am Vortag. Er schaute beim Entlangfahren am Zaun der Sektion auf das zu fahrende Hindernis und fädelte mit seinem Lenker im Drahtzaun ein. Ein weiterer Fehler folgte dann noch beim Überqueren des nachfolgenden Steins und ich hatte wieder einmal mehr damit zu tun, Michel zu beruhigen und das eben geschehene in seinem Kopf auszublenden.
An Sektion 14 trennte sich an diesem Wettkampftag auf jeden Fall die Spreu vom Weizen, da hier viele Basics des Trialsports mit entsprechendem "Arsch in der Hose" abgerufen wurden. Enge Bergauffahrten aus der Kurve mit aufsteigendem Vorderrad und anschließender steiler Bergabfahrt mit Hindernis, sehr enge Wende im Steilhang um einen Baum und Sektionsausfahrt über eine große Wurzel mit s-förmiger Steilhangausfahrt.



Eine wirklich sehr anspruchsvolle Sektion bei der auch Michel am Ausgang an seine Grenzen kam. Er benötigte hier im ersten Umlauf weitere 2 Füße und hatte somit 4 Strafpunkte eingesammelt.
Runde 2 verlief mit einem Strafpunkt schon viel besser und in Runde 3 waren es abermals 4 Füße, von denen 3 alleine wieder auf Sektion 14 anzurechnen waren.
In der letzten Runde schaffte es Michel aber trotz bereits 3 eingefahrener Fehler die Sektion 14 fehlerfrei zu absolvieren und diesen Wettkampftag mit insgesamt 12 Füßen abzuschließen.
Unterm Strich wurde er mit diesem Ergebnis 4. in der Tageswertung aber 2. in der HTJM-Wertung und somit heimste Michel weitere 17 Punkte in der Meisterschaft ein.
Und es sollte sich dann nach einigem Rechnen bewahrheiten: !!! HESSENMEISTER !!!
Der Titel war Michel nach diesem letzten Lauf nicht mehr zu nehmen und die Veranstaltung des MTC Rüsselsheim konnte keine Auswirkung mehr auf das Gesamtergebnis haben.
Michel konnte es kaum glauben und war richtig aus dem Häuschen.
Ich war natürlich auch ziemlich stolz auf meinen Trialer und unser diesjähriges, erreichtes Ziel das wir uns in den letzten 7 Jahren Motorrad-Trialsport hart erarbeitet hatten.




Montag, 20. August 2018

Landesmeisterschaft Hessen-Thüringen 2018 / 9. und 10. Lauf Idstein


Unsere diesjährige Heimveranstaltung in Idstein stand ganz klar unter dem Motto" Eine lange Dürre wird kommen" und damit war keine Trialerin gemeint sondern vielmehr der Umstand das dass Trialgelände und die Wiesen in diesem Sommer derart ausgetrocknet waren dass wegen Brandgefahr unser Wettbewerb fast buchstäblich ins Wasser gefallen wäre.
Aber durch geeignete Maßnahmen und etwas Regen einige Tage vor dem Wettbewerb meinte es der Trialgott doch noch gut mit uns und das bereits komplett aufgebaute und organisierte Event konnte glücklicherweise termingerecht ausgetragen werden.
Dass es eine staubige und sehr heiße Angelegenheit werden würde war wohl allen Teilnehmern von vorneherein klar.
Die Sektionen in der schwarzen Spur waren technisch doch schon sehr anspruchsvoll gesteckt worden und forderten allen Fahrern ihr möglichstes ab.
Der Lauf am Samstag zählte wieder einmal mehr zur Rheinland Pfalz Meisterschaft und ermöglichte es unseren Freunden aus dem benachbarten Bundesland einen Wertungslauf zu ihrer Meisterschaft auf unserem Gelände auszufahren.
Über 100 Fahrer kamen so am Samstag auf dem Trialgelände bei uns zusammen und wuselten und staubten alles und jeden ein.
Michel startete am Samstag in seine 1. Runde von 4 und kam gut in den Wettbewerb hinein.
Mit 2 Strafpunkten verlief diese doch recht gut. Im 2. Umlauf verlor er aber ein wenig die Konzentration und benötigte schon 4 Füße von denen 3 unnötig gewesen waren.
Runde 3 brachten dann wieder 2 Füße und der letzte Durchlauf 3 Strafpunkte hervor.
Mit insgesamt 11 Fehlerpunkten reichte es dann aber leider nur an diesem Tag zu einem 4. Platz und Michel ärgerte sich schon ein wenig über seinen verpassten Podestplatz.
Allerdings hatte er 2 Fahrer aus Rheinland Pfalz vor sich und somit bekam er noch die Meisterschaftspunkte für den 2. Platz in der HTJM, also 17 Punkt die er seinem Konto gutschreiben konnte.















Der Sonntag sollte, genau wie der Samstag wieder 30 Grad und viel Sonne bringen.
Das heiße Wetter brachte den einen oder anderen Fahrer doch so an seine Grenzen und der Wasserverbrauch der Fahrer lag doch deutlich über dem Spritverbrauch ihrer Sportgeräte.
Michel hatte sich für diesen 2. Wettkampftag einen Podestplatz als Zielvorgabe anvisiert.
Die 1. und 2. Runde mit jeweils 7 Sektionen verliefen fehlerfrei, obwohl der Schwierigkeitsgrad zum Vortag nicht unbedingt leichter einzustufen war.
In der 1. Sektion der 3. Runde passierte Michel dann allerdings ein Fehler, der ihm die letzten 3 Jahre nicht unterlaufen war. Er fuhr über 2 Baumstämme ein und dann: "Motor aus"!! Der erste Fehler an diesem Tag und dann auch noch 5 Strafpunkte auf einmal. Michel sah schon seine Felle davon schwimmen und seine Unzufriedenheit und Enttäuschung war natürlich riesengroß. Sein direkter Konkurrent aus Rheinland Pfalz hatte bis dato 6 Strafpunkte kassiert und somit durften Michel nun keine Fehler mehr in den nächsten 13 Sektionen unterlaufen um noch den Tagessieg zu erreichen.
Wir machten also eine kurze Pause und ich versuchte ihn etwas zu beruhigen.
Auf jeden Fall schaffte es Michel wirklich alle nachfolgenden Sektionen fehlerfrei zu absolvieren und abgesehen vom Tagessieg war es bei diesem Wettkampf seine größte Leistung gewesen über sich hinaus zu wachsen und diesen Fünfer bis zum Schluss aus seinem Kopf zu verdrängen.



Somit hatte er weitere 20 Punkte auf seinem Meisterschaftskonto zu verbuchen die ihn wieder ein Stück näher zu seinem großen Ziel in dieser Saison 2018, dem Hessenmeistertitel seiner Klasse brachte.

Dienstag, 26. Juni 2018

Landesmeisterschaft Hessen-Thüringen 2018 / 7. und 8. Lauf Frammersbach


Da die Frammersbacher jedes Jahr ihre Veranstaltung am Wochenende nach Fronleichnam austrugen und wir an diesem Wochenende aber auch jährlich wiederkehrend unseren Vater-Kind-Urlaub mit einer ziemlich großen Gesellschaft in Bad-Dürkheim anstehen hatten, musste Michel dieses Mal mit Roland, seinem Minder der deutschen Meisterschaften und Vereinskollegen alleine nach Frammersbach fahren.
Sein Motorrad hatte ich Tage vorher schon nach Raunheim zu Roland gebracht und Michel fuhr ich Samstags Vormittag von Bad Dürkheim dann auch dort hin, damit die ganze Corona von dort aus starten konnte.
Das Gelände in Frammersbach hat eigentlich fast nur hanglastige Sektionen, da es direkt an einer Skipiste mit Lift angrenzt, wo im Sommer auch Downhill-Wettkämpfe ausgetragen werden. Mit Hanglastigen Sektionen hatte Michel ja in der Vergangenheit immer gute Ergebnisse erzielen können aber was ihn dieses Jahr dort erwarten sollte war einfach nicht klassengerecht im Schwierigkeitsgrad der Sektionen umgesetzt worden. Wir trainierten zwar schon länger auch Klasse 4 Hindernisse, also die grüne Spur die Michel dann im nächsten Jahr in Angriff nehmen sollte, aber an diesem Wochenende war der Unterschied im Vergleich zu allen bisher gefahrenen Veranstaltungen in dieser Saison zu eklatant und direkt eine Klasse höher einzustufen was dieser Spur entsprechen sollte.
Ich für meinen Teil halte diese "Bayerische Auslegung" des Schwierigkeitsgrades für nicht angemessen und für eine "Anfängerspur", die ja die Klasse 5 darstellen soll, für eher demotivierend, gerade für die jüngeren Fahrer die ja zusätzlich auch noch mit ihrer entsprechenden Körperlichkeit zu kämpfen haben.
Wir werden uns für nächstes Jahr vorbehalten diese Veranstaltung in Frammersbach mit Hilfe zweier Streichergebnisse aus unserem Terminkalender zu entfernen da im nächsten Jahr eine nochmals höhere Klasse als die grüne Spur für Michel nicht fahrbar wäre.
Michel rief mich also nach dem 1. Wettbewerb am Samstag in Bad Dürkheim an und ich merkte Ihm schon recht deutlich seine Enttäuschung über das eingefahrene Ergebnis des 1. Tages an.
Mehr als ein 8. Platz am Samstag und somit ein weiteres Streichergebnis konnte er leider nicht erreichen.
Am Sonntag erkämpfte er sich aber dann doch noch in der Wertung für Hessen-Thüringen einen tollen 3. Platz.
Somit waren es insgesamt weitere 25 Wertungspunkte in der Meisterschaft auf seinem Konto und die Führung in der aktuellen Gesamtwertung hatte Michel immer noch knapp verteidigt.
Auf jeden Fall mussten jetzt in den kommenden Veranstaltungen bessere Ergebnisse eingefahren werden um sich die Chance auf den Meisterschaftstitel zu Wahren.




Mittwoch, 13. Juni 2018

Landesmeisterschaft Hessen-Thüringen 2018 / 5. und 6. Lauf Heringen


Heringen ist immer so eine Veranstaltung, wo die ganze Familie gerne mitreist um das gute Essen des Vereins während der Veranstaltung zu genießen und das tolle Schwimmbad nachdem Wettbewerb unsicher zu machen, vorausgesetzt das Wetter spielt mit und das tat es dann auch mit übermäßigem Sonnenschein und tollen Temperaturen.
Heringen ist ein Gelände das Michel eigentlich schon immer gut gelegen hatte da es hier technisch anspruchsvolle Hänge gibt und es sehr auf genaues Fahren ankommt.
Er hatte sich sein Ziel für diese Doppelveranstaltung am Samstag und Sonntag des Pfingstwochenendes sehr hoch gesteckt und war sozusagen in "froher Erwartung".
Am Samstag machten Michel und ich nochmals eine komplette Sektionsbesichtigung und stellten fest, dass einige knifflige Ecken nach der offiziellen Sektionsabnahme noch entschärft wurden, was sich hier und da für unseren Geschmack dann doch wieder als zu anspruchslos darstellte und die Gefahr eines engen Punkteverlaufs des Turniers vergrößerte.
Somit konnte sich jeder kleine Fehler auch hier umso deutlicher auf die Platzierung auswirken, was sich am Ende dieses Tages auch bewahrheiten sollte.
Michel startete also in die 1. Sektion und setzte promt am 3. Hindernis, einer Einfahrt in eine enge Steinpassage, wo es auf sehr genaues fahren ankam, seinen ersten Fuß, weil er zu wenig angaste und sich zu wenig bewegte.
Das sollte aber in dieser 1. Runde sein einziger Fuß in 7 zu fahrenden Sektionen bleiben
und auch in Runde 2 und 3 benötigte er lediglich einen Fuß, allerdings an je 2 anderen Sektionen.
Die letzte Runde war diesmal seine schlechteste mit 2 Strafpunkten und so hatte Michel am Ende dieses 1. Tages 5 Fehlerpunkte eingefahren und landete mit nur einem Punkt Abstand zum Erstplatzierten auf einem guten 2. Platz der ihm wieder 17 wertvolle Meisterschaftspunkte einbrachte.




Die Sektionen am Sonntag, waren laut Aussage vieler Teilnehmer seiner Klasse deutlich schwieriger. Ich persönlich konnte diese Einschätzung nicht teilen.
Nach einer ausgiebigen Besichtigung war auch Michel nicht dieser Ansicht und sehr motiviert diesen 2. Lauf bei herrlichstem Wetter anzugehen.
Und so legte er zu Beginn gleich einmal, als einziger seiner Klasse, eine 0er-Runde hin.





Runde 2 viel mit einem Strafpunkt auch sehr gut aus und der 3. Umlauf war diesmal mit 2 Füßen seine schlechteste, aber dennoch ganz tolle Runde.
In der letzten Runde schaffte Michel es nochmals eine 0-er-Runde zu Fahren und da wir zwischendurch die Ergebnisse der anderen Fahrer studiert hatten, wussten wir nach der Durchfahrt der letzten Sektion dass ihm der Sieg mit 3 Fehlern aus 28 Sektionen nicht
mehr zu nehmen war.
Das Strahlen in Michels Gesicht und die Freude über diesen Erfolg belohnte und war auch noch 2 Stunden später auf dem Siegerpodest in seinem Gesicht wiederzufinden.




Weitere 20 Punkte klingelten in unserer Kasse und wir fuhren nach diesem erfolgreichen Wochenende beseelt nach Hause und freuten uns schon auf die nächsten beiden Läufe in Frammersbach.

Sonntag, 27. Mai 2018

Landesmeisterschaft Hessen-Thüringen 2018 / 4. Lauf Klein-Krotzenburg


Das Vatertagstrial in Klein-Krotzenburg hatte in der Vergangenheit schon immer einmal gerne Sektionen hervorgebracht, die technisch recht anspruchsvoll gewesen waren. Da hier das Gelände auch komplett künstlich entstanden ist, gab es erwartungsgemäß auch wieder wenig hanglastige Sektionen aber auch diesmal umso mehr kleine und gemeine, technische Ecken die es zu bewältigen galt.
Michel hatte bei der Sektionsbesichtigung am Freitag nach unserer Anreise bei schönstem Frühlingswetter eigentlich nur 2 Sektionen mit denen er haderte. Aber wir fanden auch hier nach kurzer Zeit einen passenden Lösungsansatz.
Am Samstag um 11.00 Uhr wurde der Start freigegeben und Michel blieb in dieser ersten
Runde bis auf einen Fuß fehlerfrei. Die Sektion 4 hatte an diesem Tag eine wirkliche, technische Herausforderung zu bieten, die nur durch genaue Fahrweise und Balance zu Meistern gewesen war. Und genau hier setzte Michel seinen 1. Fuß.
In den nachfolgenden 3 Runden hatte er aber dazugelernt und diese Stelle immer fehlerfrei absolviert.



 Runde 2 und Runde 3 verliefen dann fehlerfrei und in der letzten Runde benötigte er nochmals einen Tippelfuß, der wirklich nicht nötig gewesen war und eher auf eine Konzentrationsschwäche in der letzten Sektion der letzten Runde zurück zu führen war.




Somit hatte er hier in Klein-Krotzenburg 2 Strafpunkte zu Verzeichnen und mit diesem Ergebnis erreichte er hier abermals einen 1. Platz in seiner Klasse 5.


Donnerstag, 24. Mai 2018

Landesmeisterschaft Hessen-Thüringen 2018 / 3. Lauf Ulfenbachtal


Am 05.05.2018 pilgerte die ganze Trial-Familie aus Hessen und Thüringen wieder einmal nach Unter-Schönmattenwag ins schöne Ulfenbachtal um sich an den wurzeligen Hängen und dem sonst auch recht hangig anmutendem Gelände auszutoben.
Wer hier keine Hänge fahren kann und nicht mit dem richtigen Gefühl an Kupplung und  Gas vertraut ist, hat es besonders schwer. Insbesondere die Hangkehren bergauf mit dicken Baumwurzeln und viel Laub oder aber auch wieder 180°-Kehren im Hang an der Gripgrenze in sandigem Boden, rufen erbarmungslos die Basics im Trialsport ab.
Insbesondere bei Regen waren diese Hänge in der Vergangenheit teilweise unfahrbar. Dementsprechend freuten wir uns über die sehr gute Wetterprognose an diesem Samstag mit viel Sonnenschein.
Nach einer ausgiebigen Sektionsbesichtigung ging es auch schon in die Erste von 3 Runden mit je 9 Sektionen. Erwartungsgemäß brauchte Michel bei den kniffligsten Sektionen hier und da einen Straffuß, aber insgesamt fiel diese Runde mit 5 Fehlerpunkten noch recht passabel aus. In der 2. Runde konnte er sich auf einen Strafpunkt steigern und die letzte Runde schloss er als einziger seiner Klasse mit einer fehlerlosen Fahrt ab.
Insgesamt hatte Michel an Ende dieses Laufs 6 Strafpunkte auf seinem Konto zu verbuchen und sich damit den 1. Platz auf dem Podest gesichert.




Abgekämpft und zufrieden machten wir uns dann nach der Siegerehrung auf den langen Rückweg durch den Odenwald, der sich wie immer wie Kaugummi zog und redeten schon über die nächste Veranstaltung in Klein-Krotzenburg, dem "Vatertags-Trial".



Sonntag, 13. Mai 2018

Landesmeisterschaft Hessen-Thüringen 2018 / 1. und 2. Lauf Hammelbach/Schlierbach


Die neue Saison 2018 sollte mit ihren beiden ersten Läufen zur HTJM-Meisterschaft am 14. und 15. 04.2018 wieder einmal mehr in Hammelbach und Sontags mit der IMS Schlierbach starten.
Michel hatte sein letztes Jahr schwarze Spur zu bewältigen und unsere Ambitionen waren in diesem, letzten Jahr Klasse 5 ganz klar der Titelgewinn in seiner Gruppe.
Technisch und Körperlich hatte Michel über den Winter gute Fortschritte gemacht und so waren wir entsprechend motiviert für die nun kommende Saison.
Auch Michels Konzentrationsfähigkeit, gerade für die 1. Runde im Wettkampf und sein Selbstvertrauen auf seine Stärken hat sich deutlich verbessert und so starteten wir schon Freitag Mittags nach Hammelbach um in Ruhe unser Lager aufzuschlagen und eine ausgiebige Sektionsbesichtigung durchzuführen.
Der Schwierigkeitsgrad der Sektionen war als eher zu leicht für Michel anzusehen und das große Problem sollte somit eher sein das hier jeder Straffuß eine Platzierung kosten konnte.
Das Wetter sollte uns an diesem Wochenende auf jeden Fall hold sein und war für April schon recht frühlingshaft und trocken.
Michel startete somit am Samstag in seine erste Runde und hatte, wie erwartet auch keine größeren Probleme. Lediglich einen Fuß in der 1. Runde in einer Steinfeldsektion hatte er zu verbuchen und alle weiteren 27 Sektionen fuhr er Fehlerfrei und sicherte sich mit dieser Leistung den 1. Podiumsplatz in der Saison 2018.




Der Sonntag verlief für Michel leider dann nicht mehr so gut da er sich in der 1. Runde an einer Linkskehre bergab mit anschließendem Felshindernis 2 Strafpunkte einhandelte und auch er konnte sich ausmahlen das es mit diesen 2 Füßen sehr schwer zu einem Podestplatz reichen sollte. Leider machte Michel in den nächsten 3 Runden insgesamt 5 weitere Pünktchen und somit standen am Ende 7 Strafpunkte auf seinem Deckel und es reichte nur für einen undankbaren 4. Platz.
Trotz allem war es ein erfolgreiches Wochenende mit einem 1. und 4. Platz. Es gab ja 3 Streichergebnisse in diesem Meisterschaftsjahr und der Sonntag könnte schon eines davon gewesen sein.
Wir freuten uns auf jeden Fall schon auf den nächsten Lauf im Ulfenbachtal der dann hoffentlich technisch anspruchsvoller werden musste.

Montag, 6. November 2017

HTJM-Meisterschaftsehrung 2017/Rimbach


Zum Abschluss der offiziellen Trial-Saison 2017 lud der DMV zur Meisterschaftsfeier nach Rimbach im Odenwald ein.
Ein erfolgreiches Jahr Motorradtrial ging somit zu Ende und wir konnten mit einem 3. Platz in der HTJM Klasse 5 wirklich sehr zufrieden sein.




Ein Ergebnis galt es an diesem Abend aber noch zu Ehren und das war die Teamwertung der Fahrer unseres Vereins AMC Idstein.
Mit einem 1. Platz in Klasse 4 (Max Eck), einem 3. Platz in Klasse 5 (Michel Morawetz) und einem 3. Platz in der Klasse Automatik (Benjamin Kaul), erreichte unser Team "Idstein 1" einen hervorragenden 2. Platz in der Teamwertung der HTJM-Meisterschaft 2017 und heimste einen extra großen Pokal für unser Vereinsheim ein.





So ging ein toller Abend mit der gesamten Trial-Familie aus Hessen und Thüringen zu Ende und die Planung für die Saison 2018 war an vielen Tischen schon wieder das Gesprächsthema Nummer 1.

Dienstag, 24. Oktober 2017

Landesmeisterschaft Hessen-Thüringen 2017 / 11. und 12. Lauf Bensheim


Die beiden letzten Läufe zur HTJM 2017 am Wochenende des 21. und 22. Oktober  mussten noch in Bensheim ausgefahren werden und bei dem einen oder anderen ging es noch um eine Spitzenplatzierung oder aber auch um den Titelgewinn seiner Klasse in der Meisterschaft.
Deshalb waren auch die hohen Starterzahlen von rund 80 Aktiven für diese letzte Doppelveranstaltung zu erklären.
Bei Michel gab es auch noch gewisse Konstellationen in der Punkteverteilung mit seinen Mitstreitern die seine jetzige Platzierung in der Meisterschaft hätten gefährden können. Allerdings hätte er dazu mindestens einmal ausfallen müssen und das gab es bisher noch nie bei ihm.
Also war auch diese Veranstaltung in Bensheim eine Pflichtveranstaltung für uns und es galt beim ersten Lauf am Samstag einen Punktevorsprung herauszufahren um vielleicht schon vorzeitig Michels Platzierung in der Landesmeisterschaft endgültig zu besiegeln.
Die Sektionen waren teilweise technisch sehr anspruchsvoll gesteckt aber das kam Michel eigentlich immer schon sehr entgegen.


Er startete sehr routiniert in die 1. von 4 Runden mit 7 Sektionen und beendete diese mit guten 3 Strafpunkten. Runde 2 verlief mit 5 Füßen ähnlich und Runde 3 wiederum mit 3 Bodenberührungen. Dann setzte leichter Regen ein und wir machten eine kurze Pause um wieder auf bessere Bedingungen, speziell auf das Abtrocknen der nassen Reifenhindernisse zu warten die an diesem Tag in den Sektionen doch mehrfach anzutreffen waren.
Die 4. und letzte Runde war dann doch eher eine Regenrunde mit nassen Hindernissen und
leider traf Michel an einer sehr engen Schlüsselstelle der Sektion 6 nicht richtig den zu überwindenden Stein mit dem Hinterreifen und rutschte einen Holzstickel um, der ihm 5 zusätzliche Strafpunkte einbrachte und, wie sich später herausstellte, den 2.Platz an diesem Tag verhagelte. Mit 20 Strafpunkten erreichte er aber noch einen guten 3. Podestplatz und kassierte dafür schon einmal 15 Wertungspunkte. Von seinem direkten Konkurrenten konnte er sich mit diesem Ergebnis um weitere 2 Wertungspunkte absetzen und hatte nun vor dem letzten Lauf ganze 16 Punkte Vorsprung, der nur durch einen Ausfall von Michel am letzten Wettbewerbstag hätte aufgefressen werden können. Also galt es auf jeden Fall ins Ziel zu kommen um mindestens 5 Wertungspunkte mitzunehmen.


Der Sonntag sollte keinen weiteren Regen mehr während der Veranstaltung bringen.
Allerdings war der Schwierigkeitsgrad an diesem Tag für meinen Geschmack einfach viel zu leicht und so zeichnete sich nach der 1. Runde schon ab, das es eine ganz enge Kiste für die Podestplätze geben würde.
Michel fuhr in den ersten drei Runden wieder einmal mehr tolle Ergebnisse von 4/0/2 ein und hätte er in der 4. und letzten Runde nicht einen Überschlag auf einem Felsen durch eine nicht optimal getroffene Spurwahl gehabt, hätte er eine weitere 0er-Runde hingelegt und auch an diesem Tag den 2. Platz inne gehabt. Somit reichte es leider nur für einen 5. Platz aber auch für weitere 11 Punkte in der Meisterschaftswertung.



Somit hatte Michel in der Landesmeisterschaft Hessen-Thüringen 2017 einen sehr guten 3. Podestplatz mit seinen 11 Jahren als jüngster Fahrer seiner Klasse herausgefahren und das war wirklich eine tolle Leistung.  
Jetzt, zum Ende der Saison 2017, konnte man bei Michel schon sehr schön die Fortschritte in seiner Fahrtechnik und der Sicherheit in seinem Fahrstil wahrnehmen. Die Lücke zu den Topfahrern konnte er auf jeden Fall in seiner Klasse 5 dieses Jahr schließen und das ließ auf jeden Fall auf eine erfolgreiche Saison 2018 hoffen die er ja noch einmal in dieser Klasse bestreiten sollte.

Montag, 23. Oktober 2017

Deutsche Meisterschaft der Jugend 3. und 4. Lauf (JDM) in Werl


Wettertechnisch standen diese beiden Bundesendläufe der Deutschen Meisterschaft der Jugend in Werl (Nordrhein Westfalen) am 07. + 08. Oktober unter keinem guten Stern.
Alleine die Tatsache, dass man viele Teilnehmer bei Anreise mit einem Traktor auf die bereits völlig versumpfte Campingwiese schleppen musste machte mir schon ein etwas ungutes Gefühl.



Nachdem wir Freitagabend dann schon einmal das Anmeldeprozedere und die technische Abnahme für beide Tage hinter uns gebracht hatten gingen wir recht zeitig in die Federn um für den ersten Wettkampf fit und ausgeschlafen zu sein. Unsere ausgeloste Startzeit die am "Schwarzen Brett" veröffentlicht wurde, war 10.01 Uhr und somit waren wir unter den ersten 4 Startern.



Ich empfand die recht frühe Startzeit bei diesen Wetterverhältnissen eher als Vorteil da alle Hindernisse in der ersten Runde noch recht schlamm fei waren und auch Roland, der sich freundlicher Weise wieder einmal mehr als Minder für Michel zur Verfügung gestellt hatte war derselben Einschätzung.
So ging es für die Beiden am Samstag um 10.01 Uhr in die Erste von 30 zu fahrenden Sektionen.
Michel kam recht gut in den Wettbewerb hinein und legte in den doch sehr technisch ausgelegten 10 Sektionen dieses Tages im ersten Umlauf eine sehr gute Leistung von 12 Strafpunkten aufs Parkett. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich unter den besten 8 Fahrern von 37 Startern an diesem Tag.
Doch in der 2. Runde wurden die Bedingungen in den Sektionen wie erwartet etwas schlechter, da sich nun eine Menge Schlamm auf allen Hindernissen befand und die Fahrspuren zusehends weicher wurden.
So hatte Michel in der 2. Runde sein Punktekonto leider fast verdoppelt und in der dritten und letzten Runde sah dies leider auch nicht besser aus.
Allerdings hatten auch seine Mitbewerber mit diesen Verhältnissen zu kämpfen und so hatte Michel am Ende dieses Tages Rundenergebnisse von 12/23/22 zu verbuchen was mit insgesamt 57 Strafpunkten zu einem sensationellen 11. Platz reichte.
Dafür gab es bei der Siegerehrung in der Stadthalle am Abend sogar noch einen Pokal und eine tolle Anerkennung für diesen doch recht schwierigen Wettkampftag.
Meine Erwartungen wurden an diesem Tag auf jeden Fall übertroffen.


















Am Sonntag sollten sich die Wetterverhältnisse noch einmal dramatisch verschlechtern. Schon am Samstagnachmittag begann es richtig zu schütten und es regnete auch die ganze Nacht durch als gäbe es kein Morgen.
Doch der Morgen kam dann natürlich und wie erwartet waren viele Hangsektionen nur noch sehr schwer fahrbar. Wir waren an diesem 2. Tag wieder unter den ersten 10 Startern in den Wettbewerb gestartet aber das sollte Michel heute nicht wirklich einen Vorteil bringen da die Bodenverhältnisse einfach zu schlecht waren.
Er hatte hier an diesem Tag einfach nicht die körperlichen Voraussetzungen vorzuweisen um einen solchen Schlammkampftag, der auch sehr viel Kraft erfordert, ohne größere Nachteile zu bestreiten.
So war es teilweise den Teilnehmern nicht einmal mehr möglich auf den Zwischenstrecken von Sektion zu Sektion die Hänge hoch zu fahren. Vom Laufen wollen wir hier zum Teil gar nicht mehr reden.


Michel kämpfte sich aber dennoch durch diesen 2. und letzten Tag und landete nach einem Rundenergebnis von 31/32/40 auf einem 26. Platz.
Dann hieß es auch schon wieder einladen und möglichst viel Schlamm vom Motorrad abkratzen und auf dem Gelände lassen.
Dann noch schnell den Landwirt mit dem Traktor bemüht uns wieder von der Wiese zu ziehen und die Läufe zur JDM 2017 waren leider schon wieder vorbei.





In der Gesamtwertung der JDM 2017 erreichte Michel einen passablen 17. Platz in seiner Klasse und steigerte sich zum Vorjahr um ganze 20 Plätze.















Freitag, 15. September 2017

Landesmeisterschaft Hessen-Thüringen 2017 / 9. und 10. Lauf Hermannstein


Das Gelände in Hermannstein ist eines der Gelände, das bei trockenem Wetter mit seinen Hangsektionen im Wald schon recht anspruchsvoll sein kann.
Bei nassem Wetter allerdings ist hier an vielen Stellen Schluss mit lustig.
So zeichnete sich schon am Freitagabend und die ganze folgende Nacht hindurch ab, dass der permanente Dauerregen nicht zu einfacheren Verhältnissen führen würde.
Wir hatten vor dem Start des ersten Laufs am Samstag um 13.00 Uhr, mehrere Stunden keinen Regen gehabt und die Bedingungen waren eigentlich recht gut. Also starteten wir mit 2 Vereinskollegen des AMC-Idstein zusammen das Turnier.
Die ersten Sektionen verliefen ohne größere Probleme für Michel und er fand recht gut in seinen Rhythmus.
Dann folgte aber wieder einmal mehr so ein Konzentrationsinfarkt von Michel und er fuhr in ein klassenfremdes Tor der roten Spur ein und kassierte direkt eine 5.
Ich hatte wieder die Bilder von der diesjährigen Veranstaltung im Ulfenbachtal vor Augen, wo ihm das Gleiche auch in der ersten Runde passierte.
Allerdings hatten die anderen Fahrer seiner Klasse auch so ihre Probleme und er schloss die 1. Runde mit 10 Strafpunkten ab. Die 2. Runde verlief mit 7 Füßen etwas besser und vor der 3. Runde schaute ich vorsorglich mal auf mein Regenradar und da bahnte sich in der nächsten Stunde eine Regenfront an. Somit trennten wir uns von unseren Vereinskollegen um etwas schneller durch die letzten beiden Runden zu kommen.
Die dritte Runde verlief mit 2 Füßen sensationell gut, aber Anfang der 4. Runde setzte dann ein Starkregenschauer ein der ihm die letzte Runde mit weiteren 12 Strafpunkten verhagelte.

Der Super Gau folgte allerdings kurz vor der Abgabe des letzten Punktezettels.
Michel hatte vergessen sich eine Sektion knipsen zu lassen und kassierte somit für die 3. Runde weitere 10 Strafpunkte die ihm sein Gesamtergebnis an diesem Tag deutlich abwertete.
Mit einer Gesamtanzahl von 41 Füßen landete Michel noch auf dem 4. Platz.
Ohne die insgesamt, unnötigen15 Strafpunkte die er an diesem Tag kassierte wäre Michel der 2. Platz sicher gewesen.


Für den 2. Tag des Meisterschaftswochenendes hatten wir auf bessere Sektionsverhältnisse gehofft. Der Veranstalter hatte bis kurz vor dem Start noch so einige Diskussionen darüber, welche Sektionen denn überhaupt noch fahrbar wären.
Er entschied sich dafür, eine am Vortag gefahrene Sektion, die von vielen Fahrern ohne Fehler gefahren worden war in die 7 zu fahrenden Sektionen mit aufzunehmen und eine unfahrbare Hangsektion zu streichen.
Allerdings stellte sich beim Betrachten dieser Sektion sehr schnell heraus, dass eine am Vortag, bei trockenen Verhältnissen gefahrene, vermeintliche 0er-Sektion bei nassen Verhältnissen auch mal zu einer unfahrbaren Schlammschlacht werden konnte.
Ich glaube, es gab an diesem Tag keinen Fahrer seiner Klasse der diese Schlammsuhle überhaupt bewältigt hatte und keine 5 Strafpunkte kassierte.
Alle anderen Sektionen waren noch einigermaßen gut fahrbar, aber Alle Fahrer hatten an diesem Tag zu kämpfen und das spiegelte sich am Ende dieses Meisterschaftslaufes auch in den 0er-Runden bzw. den gefahrenen Strafpunkten wieder.


Michel erreichte mit einem Rundenergebnis von 13/11/11/14 einen tollen 3. Platz in Hermannstein und er freute sich sichtlich über diesen Erfolg.


Montag, 4. September 2017

Deutsche Meisterschaft der Jugend 1. und 2. Lauf (JDM) in Lebach


Die ersten beiden Läufe zur Deutsche Meisterschaft in Lebach beim MTC Saar am 26. und 27.08.2017 standen ins Haus und Roland erklärte sich auch dieses Jahr wieder netter Weise bereit als Minder für Michel bereit zu stehen.
Die Anreise ins Saarland verlief, außer ein paar kleineren Staus, recht problemlos und wir trafen gegen 18.30 Uhr im Fahrerlager ein, wo uns bereits von den Heringer Kollegen des ADAC-Teams ein Standplatz für den Auflieger von Roland freigehalten wurde, in dem wir fürs Wochenende nächtigen sollten.



Die Wetterprognose versprach keinen Regen und angenehme, warme Temperaturen, sodass optimale Wettkampfbedingungen herrschen sollten.
Da es sich bei dem Gelände vom MTC Saar um eine ehemalige Schießanlage handelt, in der auch heute noch Biathleten trainieren und das gesamte Areal (ca. 1 Km²) aus Sicherheitsgründen von hohen Erdwällen umgeben ist, waren dementsprechend sehr viele Sektionen Hanglastig gesteckt, die es zu bewältigen galt.
Nachdem wir uns mit dem Sektionsplan und den Örtlichkeiten vertraut gemacht hatten, aßen wir noch ein paar leckere Frikadellen am Grillstand und gingen dann zeitig Schlafen, um optimal in den 1. Wettkampftag zu starten.
Nachdem wir am Samstagmorgen gefrühstückt hatten, ging es zum Warmfahren ins Gelände. Unsere persönliche Startzeit war 10.10 Uhr und dann ging es mit Roland auch schon los ins Gelände zur 1. Sektion








Michel hatte offensichtlich doch noch recht viel Respekt vor dieser Veranstaltung und dem Schwierigkeitsgrad der Sektionen und machte an diesem Tag sehr viele Anfängerfehler, die ich so von ihm gar nicht mehr erwartet hatte.
Hier und da ein paar Fünfer, zu wenig Bewegung mit dem Körper, gepaart mit Nervosität und Respekt vor den 10 gesteckten Sektionen, führte am 1. Tag zu einem enttäuschenden Ergebnis von 27/23/18 Strafpunkten und einem 32. Platz von 39 gestarteten Fahrern.
Ich persönlich war darüber schon etwas enttäuscht und verwundert, zumal keine Leistungssteigerung zum Vorjahr zu erkennen war und ich davon überzeugt war, dass das Michel von seinem Leistungsstand her hätte deutlich besser machen können.


Der 2. Tag begann für uns von der Startzeit her um 9.33 und verlief eigentlich wie auch schon der Tag zuvor. Michel bewegte sich zwar nun ein wenig besser auf seinem Bike, aber grundsätzlich gab es auch hier am Sonntag keinen Blumentopf für Ihn zu gewinnen.
Mit einem Rundenergebnis von 28/15/21 reichte es leider nur zu einem 30. Platz.
Allerdings konnte man bei dem Verlauf des Wettkampfes auch sehr deutlich seine Schwächen erkennen, an denen es jetzt galt zu arbeiten.
Alles in allem war es aber trotz des eingefahrenen Ergebnisses von Michel eine gelungene und aufregende Veranstaltung für uns alle und nun hieß es weiter an den erkannten Schwächen zu Arbeiten um vielleicht bei dem 3. und 4. Lauf zur JDM in Werl im Oktober ein besseres Resultat einzufahren.


Donnerstag, 24. August 2017

Landesmeisterschaft Hessen-Thüringen 2017 / 7. und 8. Lauf Idstein


Nach den langen Sommerferien, in denen wie üblich keine Meisterschaftsläufe stattfinden, sollte unsere Doppelveranstaltung in Idstein stattfinden.
Alle Vorbereitungen bzgl. Sektionsbau, Verpflegung und Unterkunft der Teilnehmer waren abgeschlossen und die Wetterprognose für die 2 Veranstaltungstage sah auch sehr positiv aus. Allerdings gab es am Vorabend des 1. Laufes einen sehr kräftigen, über eine Stunde andauernden Starkregen, der das ganze Gelände innerhalb kurzer Zeit flutete und die Bedingungen für die Hangsektionen am nächsten Tag nicht unbedingt verbesserte.
Michel war an diesen beiden Wettkampftagen mehr oder weniger ohne Minder unterwegs, da ich mich als Punktrichter betätigte. Die Versorgung mit Flüssigkeit und Obst während des Turniers übernahm traditionell meine bessere Hälfte Bianca.


Wir hatten auch in der Sommerpause eifrig weiter trainiert und uns auf diesen Wettkampf vorbereitet. Es stand immer noch unser teaminternes Ziel im Raum in dieser Saison einmal aufs Treppchen zu fahren und einen Pokal einzuheimsen, denn die letzten 18 Monate standen ganz im Zeichen von mehr Sicherheit im Fahrstil erlangen, Ruhe in den Ablauf bekommen und Technikverbesserungen herbeiführen.
Da ich als Punktrichter in einer rot/schwarzen Sektion eingeteilt war, kam Michel auch 4 mal bei meiner Sektion vorbei und er sammelte gleich einmal bei mir in der 2. und 3. Runde einen Fünfer ein, weil er an einer Stufe im Hang etwas zu wenig angaste und sich auch nicht ausreichend bewegte. Die weiteren 2 Durchgänge in meiner Sektion meisterte Michel aber dann recht gut und auch alle anderen Sektionen an diesem Wettkampftag bereiteten ihm keine größeren Probleme mehr.
Mit einem Punktekonto von insgesamt 13 Füßen (2/6/5/0) in 4 Runden erreichte Michel am 1. Wettkampftag einen hochverdienten 2. Platz und seinen ersten Pokal in Klasse 5.



 Am 2. Tag der Veranstaltung in Idstein zog der Schwierigkeitsgrad der Sektionen etwas an, was sich am Ende dieses Tages auch an der Anzahl der eingesammelten Punkte wiederspiegelte. Zwischen dem 4. und 5. Platz gab es schon 32 Strafpunkte unterschied und an dieser Stelle trennte sich auch die Spreu vom Weizen, was den aktuellen Leistungsstand in der Meisterschaft anbelangte.
Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten (Michel hatte sich einmal mehr eine kurz vor dem Start nochmals umgebaute Sektion am Wasserfall nicht richtig angeschaut und ein Tor übersehen und dafür eine 5 kassiert) wurde er immer stabiler und sicherer in seiner Fahrweise und legte nach der ersten 9er-Runde, drei 3er-Runden aufs Parkett und sammelte somit insgesamt 18 Strafpunkte ein (9/3/3/3) die für einen weiteren Podestplatz an diesem 2. Tag ausreichen sollten.


Ein 3. Platz in seiner Klasse und weitere, wertvolle Meisterschaftspunkte, angerichtet mit einem erneuten Pokal für seine Sammlung, krönten dieses tolle, erfolgreiche Meisterschafts-Wochenende.


Freitag, 9. Juni 2017

Landesmeisterschaft Hessen-Thüringen 2017 / 5. und 6. Lauf Heringen


Wer Heringen kennt, der weiß, dass es dort immer ein wenig schwieriger von den Sektionen her sein kann.
Und besonders schwierig wird es dann auch noch, wenn sich Regen in größeren Mengen dazu gesellt bzw. während des Wettkampfs einsetzt.
Genau mit dieser Konstellation galt es an diesem Pfingstwochenende zurecht zu kommen.
Michel hatte am 1. Tag in der 1. von 4 Runden einen guten Einstieg gefunden und begann diese Runde mit 2 Nullersektionen.
Die 3. von 7 zu fahrenden Sektionen konnte man auf mehrere Arten fahren und ich zeigte Michel, so glaubte ich, die für Ihn am besten passende Spur.
Allerdings übersah ich hinter einem Stein ein klassenfremdes Tor und obwohl Michel diese Sektion ohne Bodenkontakt absolvierte, bekam er somit 5 Strafpunkte aufgebrummt die natürlich sehr ärgerlich waren, aber auch hier zeigte sich einmal mehr das es umso wichtiger war mit Ruhe an die Spurwahl heran zu gehen, andere Fahrer zu studieren und sich nicht Stressen zu lassen.
In der 2. Runde setzte dann ein kräftiger Gewitterschauer ein, der vor allem die Hindernisse mit Felsblöcken sehr rutschig gestaltete und promt rutschte Michels Hinterrad beim Überfahren ab und plättete einen Stickel der unmittelbar daneben steckte.
5 weitere, schmerzhafte Punkte auf seinem Konto und wir beschlossen jetzt erst einmal zu pausieren und die Sonne, die sich allmählich wieder zeigte, ihre Arbeit verrichten zu lassen um wieder trockenere Sektionen angehen zu können.
Michel hatte zu diesem Zeitpunkt einen Puls von einem Terrier auf der Jagd und es bedurfte einiger beruhigender Worte um ihn wieder etwas entspannter und konzentrierter zu bekommen.  
In der 3. Runde hatte sich dann mit 7 Strafpunkten wieder mehr Routine eingestellt und die 4. Runde war abermals seine beste Runde mit 2 Füßen.
Michel beendete den 1. Tag in Heringen mit 9, 13, 7, und 2, Strafpunkten als 5. seiner Klasse.

Der Sonntag begann erst einmal mit einer Verschiebung des Starts von 10:00 auf 11:00 Uhr, da es die ganze Nacht und den Vormittag heftig geregnet hatte und das gesamte Gelände noch recht versumpft war. Vor allem die quer zu fahrenden Hangsektionen mit lockerem Boden machten mir etwas Kopfzerbrechen, die sich in der 1. Runde auch als unfahrbar erwiesen. Die Strafpunkte purzelten dann auch nur so bei ziemlich allen Teilnehmern und die glatten, geschälten Baumstämme taten ihr übriges.
Die 1. Runde viel mit 21 Punkten doch schon recht hoch aus und wir beschlossen, nachdem wir uns das Wetterradar etwas genauer angeschaut hatten, wieder zu einer 45 minütigen Pause zwecks besserer Bedingungen, denn die Sonne blinzelte schon wieder etwas hervor.
Die 2. Runde ließ sich dann schon wieder etwas besser mit 17 Füßen angehen, aber für Michel waren die Bedingungen eigentlich erst wieder ab der 3. Runde passabel, die er dann auch mit recht guten 9 Strafpunkten beendete.
In der letzten Runde, die eigentlich sonst immer seine besten Runden sind, verlor Michel ein wenig die Konzentration und versemmelte diese mit 15 Punkten.





Alles in allem war dies bisher das schwierigste Veranstaltungswochenende in dieser Saison und Michel erreichte auch an diesem 2. Tag einen noch anständigen 5. Platz.

Montag, 29. Mai 2017

Landesmeisterschaft Hessen-Thüringen 2017 / 4.Lauf Klein-Krotzenburg


Auch dieses Jahr fand an einem Feiertag das alljährliche "Vatertags-Trial" in Klein -Krotzenburg statt.
Wir hatten uns entschlossen schon einen Tag vorher anzureisen um auch das schöne Wetter ein wenig auszukosten und mit ein paar wenigen schon früher angereisten Teilnehmern etwas zu plauschen und die gesteckten Sektionen ausgiebig zu studieren.
Nach etwa einer Stunde hatten wir uns ein Bild von der anstehenden Aufgabe beim Wettkampf am nächsten Tag gemacht und Michel fand den Schwierigkeitsgrad der Sektionen nicht allzu schwer, was auch meinen Eindruck bestätigte.
Michel hatte Technisch auch in diesem Jahr so einiges dazugelernt und eher noch im Bereich "Konzentrationsfähigkeit" Nachholbedarf, was sich auch leider wieder einmal beim Wettkampf bewahrheiten sollte.
Am Veranstaltungstag musste ich allerdings kurz vor der technischen Abnahme noch mit Problemen an Michel seinem Sportgerät kämpfen, welches sich nicht starten ließ.
Nach ca. 45 min. Fehlersuche, Schrauberei und Ratschlägen anderer Teilnehmer stellte sich eine defekte, fast neue Zündkerze als Ursache der ganzen Problematik dar und ich hatte zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon ausreichend Adrenalin für 2 Veranstaltungstage im Blutkreislauf.
Ziel der Veranstaltung, so hatte ich es mit Michel vorher abgesprochen, sollten möglichst wenige Fehlerpunkte in der 1. Runde sein, was er eigentlich mit 5 Strafpunkten auch ganz gut hinbekommen hatte. Die 2. Runde absolvierte er mit einem Strafpunkt, die 3. Runde war seine Beste mit 0 Füßen und ich hoffte für Ihn schon auf einen lange verdienten Podestplatz in dieser Klasse. Aber seine noch ausbaufähige Konzentrationsfähigkeit in der 4. und letzten Runde bescherte ihm an einem bereits 3 mal zuvor, problemlos gefahrenen Hindernis, 5 Strafpunkte durch einen Sturz.
Wieder einmal mehr bewahrheitete sich für Michel die Situation wie im Ulfenbachtal einige Wochen zuvor, das durch eine kleine Unkonzentriertheit im Wettbewerb ein Podestplatz nicht mehr zu erreichen ist den er sonst inne gehabt hätte.
Die Enttäuschung war bei Michel dementsprechend groß und es kullerten auch so ein paar Tränchen bei ihm.






Er erreichte mit einem Punktekonto von insgesamt 13 Füßen einen 5. Platz in der Tages- und einen 4. Platz in der Meisterschaftswertung.






Mittwoch, 10. Mai 2017

Landesmeisterschaft Hessen-Thüringen 2017 / 3.Lauf Ulfenbachtal


Wieder einmal mehr waren wir im idyllischen Ulfenbachtal an der diesjährigen 1-Tages-Veranstaltung der HTJM zu Gast und Michel hatte sich mit viel Training auf diesen Lauf vorbereitet, denn sowohl er als auch ich spürten so langsam, das seine momentane Leistung in dieser Klasse schon mal zu einem Podestplatz reichen könnte.
Technisch gesehen waren wir also gut vorbereitet und um Michels mentalen Zustand kümmerten wir uns auch seit einiger Zeit mit entsprechendem Training.
Nachdem wir recht früh angereist waren um uns alle Sektionen in Ruhe anzusehen und optimal vorbereitet zu sein, startete die Veranstaltung pünktlich um 13.00 Uhr.
Das Wetter war optimal und die Sektionen nicht allzu schwer gesteckt.
Eigentlich alles super für Michel seinen 1. Pokal seit 1,5 Jahren in dieser Klasse einzufahren, dachte ich mir noch so und Michel fuhr in die 1. Sektion ein und kreuzte dabei vor lauter Aufregung und Hibbeligkeit ein klassenfremdes Tor was ihm direkt schon einmal 5 Strafpunkte einbrachte.
Ein Podestplatz rückte somit direkt schon einmal nach der 1. Sektion in weite Ferne denn solch einen Anfängerfehler mangels schlechter Konzentration dürfte es eigentlich bei Ihm nicht mehr geben, das wusste er auch selbst.
Offensichtlich hatte Michel einen schlechten Tag bzgl. Konzentration erwischt denn in Sektion 4 übersah er einfach einmal ein Tor durch das er hätte fahren müssen und kassierte somit schon den 2. Fünfer.
Somit hatte er nach der 1. Runde, die diesmal in Ulfenbach mit 9 Sektionen ungewöhnlich lang ausfiel, schon 14 Strafpunkte gesammelt.
Runde 2 klappte da schon besser mit 6 Füßen und die 3. und letzte Runde absolvierte er dann mit tollen 2 Strafpunkten.
Im Gesamtergebnis hatte er somit 22 Strafpunkte und belegte Platz 6 von 12 Startern.



Hätte, hätte, Fahrradkette.....Ohne diese 2 Konzentrationsfehler aus der 1. Runde und somit 10 Strafpunkten weniger wäre Michel auf Platz 3 und somit auf seinem 1. Podestplatz in dieser Klasse 5 gelandet.
Deshalb hieß es jetzt weiter Mental mit Michel zu arbeiten um solche unnötigen Strafpunkte in Zukunft zu vermeiden.



Dienstag, 28. März 2017

Landesmeisterschaft Hessen-Thüringen 2017 / 1. und 2. Lauf Hammelbach/Schlierbachtal


In Hammelbach fand am letzten Wochenende der 1. und 2. Lauf der Hessisch-Thüringischen Landesmeisterschaft statt.
Eigentlich waren wir sehr gut vorbereitet und hatten schon einige Lehrgänge dieses Jahr seit Februar absolviert um einen möglichst guten Start in die kommende Saison zu haben.
Das Wetter spielte sehr gut mit und die aufgebauten Sektionen schienen allesamt nicht allzu schwer gesteckt worden zu sein.
Dennoch gab es an beiden Tagen auch 2 Sektionen die für die besseren Fahrer gesteckt wurden um somit die Spreu vom Weizen zu trennen.
Michel hatte immer noch, speziell an einem Hindernis von 3 hintereinander liegenden Baumstämmen im genauen Abstand einer Motorradlänge so seine Probleme und von 4 gefahrenen Versuchen nur einen erfolgreichen Abschluss der Sektion mit 0 Fehlern.
Auch hatten wir 2x eine verkehrte Spurwahl in einer Sektion getroffen und Michel kassierte dadurch schon zu viele Strafpunkte um auf einen der vorderen Plätze zu landen.
Es zeichnete sich an diesem Wochenende auf jeden Fall ab, das die Leistungsdichte in seiner Klasse 5 dieses Jahr sehr groß zu sein schien und jeder Strafpunkt über Sieg und Niederlage entscheiden wird.
Es stellte sich auch wieder einmal mehr heraus, das seine Körpergröße immer noch nicht ausreichte um in einem Steinfeld kontrolliert genug fahren zu können ohne dass das Motorrad mit ihm fährt, sprich das Spielerische mit  dem Sportgerät ist  momentan noch nicht ausgeprägt genug vorhanden.
Diese 2 Hindernisarten, Baumstämme im kurzen Abstand und Steinfelder, gilt es jetzt noch verstärkt vor dem nächsten Wettkampf zu trainieren um sich eine größere Erfolgschance im Wettbewerb zu sichern.




Sonst hat Michel das, bis auf einen befahrenen Holzstickel, der ihm weitere 5 Strafpunkte brachte, ganz gut gemeistert und so erreichte er am 1. Wettkampftag einen 8. und am 2. Tag einen 6. Platz seiner Klasse.

Freitag, 24. Februar 2017

Deutsche Meisterschaft der Jugend 3. und 4. Lauf (JDM) in Kerzenheim


Am Wochenende des 15. und 16. Oktober fanden die zwei letzten Meisterschaftsläufe zur Deutschen Motorradtrial-Meisterschaft der Jugend in Kerzenheim, Rheinland Pfalz statt.
Das Gelände kannten wir schon recht gut, da wir hier immer den ersten und letzten Lauf
der Pfälzisch-Saarländischen Meisterschaft als Trainingsläufe unter Wettbewerbs-bedingungen für uns nutzen.
Die Sektionen waren vom Schwierigkeitsgrad her schon deutlich anspruchsvoller als in Hammelbach das Wochenende zuvor.
Das Gelände hatte für mich aber einen entscheidenden Vorteil gegenüber Hammelbach.
Die Sektionen befanden sich allesamt auf dem eigentlichen Hauptgelände und waren nicht ausgelagert wie im Odenwald. Dort betrug die Distanz pro Runde ca.3 Km und das 3 Mal.
Ich konnte mich also ganz im Hintergrund halten und Michel mit seinem Minder (Betreuer) Roland zuschauen und zu Fuß ohne Stress begleiten.



Nach der ersten gefahrenen Runde am Samstag zeigten sich ganz klar Michels Defizite
bzgl. des notwendigen, spielerischen Umgangs mit dem Motorrad, das bedingt durch seine Körpergröße und seinem fehlenden Gewicht noch nicht ausreichend vorhanden war.
Die dritte Runde war dann, wie eigentlich immer bei Michel auch seine beste Runde mit 23 Strafpunkten. Allerdings ließ sich Michel auch die ein oder andere Sektion eine 5 Knipsen, weil das Risiko eines Sturzes dann doch für Ihn zu groß gewesen wäre. Somit sah sein Punktekonto an diesem Samstag mit 32, 26, 23 doch recht gefüllt aus und er erreichte an diesem Tag einen 46. Platz.
Am Sonntag stand nun der Bundesendlauf in der deutschen Meisterschaft an.
Auch an diesem Tag war die Aufgabe von Michel ganz klar, nicht letzter zu werden.
Die ersten Stürze und das schlechte Ergebnis des Vortages nagten noch an seinem Selbstvertrauen und man konnte eigentlich nach der 1. Runde schon klar erkennen das Michel noch mehr zu beißen hatte wie Tags davor. 
Dann handelte er sich auch noch in der 2. Runde 20 Strafpunkte wegen nicht einhalten der Sektionsreihenfolge ein. Das darf natürlich nicht passieren aber kann in der ganzen Aufregung halt auch mal vorkommen. Die 2. Runde war somit vollends vergeigt und Michel dementsprechend sauer auf sich selbst.
Aber auch solche Ärgernisse muss man als Trialer bei der Einfahrt in die nächste Sektion wieder ausblenden können, erklärte ich ihm.
Auch an diesem Sonntag war seine Letzte Runde mit 23 Strafpunkten wieder einmal mehr seine beste Runde und er erreichte mit 27, 42, 23 einen 47. Platz.

In der Gesamtwertung seiner 1. gefahrenen Deutschen Meisterschaft landete er mit seinen Platzierungen 38/31/46/47 so in etwa auf Platz 40 in Deutschland.
Unser Ziel war auf jeden Fall erreicht nicht letzter in der Gesamtwertung zu werden und Luft nach oben gibt es noch reichlich.
Seine körperlichen Defizite sollten in der nächsten Saison dann nicht mehr so eine große Rolle spielen.
Man sah ihm auf jeden Fall die Strapazen nach diesem harten Wochenende an.

                              
                    

Deutsche Meisterschaft der Jugend 1. und 2. Lauf (JDM) in Hammelbach


Auch 2016 konnte sich Michel über einen neuen Sponsorenvertrag vom ADAC Hessen-Thüringen freuen, der es uns wieder einmal ermöglichen sollte unter Anleitung von ausgebildeten Trainern einige Wochenenden an Kader- und Sichtungslehrgängen in Deutschland teilzunehmen.
Außerdem gab es ab diesem Jahr das große Vorhaben an allen Wertungsläufen der Deutschen Meisterschaft für Jugendliche bis 18 Jahre teilzunehmen.
Die Anforderungen dieser 4 Prädikatsläufe liegt nochmals bis zu einer Klasse höher, also in der grünen Spur der Klasse 4. Der Respekt vor dieser Herausforderung war bei Michel und mir natürlich nicht von der Hand zu weisen.
Die beiden ersten Läufe der JDM sollten genau dort stattfinden, wo Michel am Anfang der Saison seine ersten Erfahrungen unter Wettkampfbedingungen in der schwarzen Spur unter sehr widrigen Bedingungen absolviert hatte, nämlich in Hammelbach/Odenwald. Uns beiden geisterten natürlich noch die Bilder vor den Augen herum, wie katastrophal das Wetter am Jahresanfang dort gewesen war und wir hofften auf bessere Bedingungen.

Am 8.+ 9. Oktober war es dann soweit.
Ich hatte schon Stimmen verlauten hören, dass eine andere Platzierung als der letzte Platz in der Gesamtwertung der JDM bei Michel doch schon sehr verwunderlich wäre, aber ich ignorierte solche Thesen einfach und Michel sagte ich natürlich auch nichts davon.
Ferner sagte mir mein Bauchgefühl sowieso etwas anderes, aber passieren kann natürlich viel in so einem Bewerb. Unser Motto lautete auf jeden Fall: ´´Nicht letzter werden´´.
Die Atmosphäre und die Abläufe auf einer deutschen Meisterschaft sind natürlich schon eine andere Hausnummer. Alles ist etwas strenger und genauer und vor allem noch besser organisiert.
Es gibt persönliche Startzeiten mit persönlichen Zeitfenstern und vom Reglement her auch noch einiges mehr zu beachten als bei einer Landesmeisterschaft.
Ich hatte aber vorab das Regelwerk ausgiebig studiert und mich bei Unklarheiten schon informiert. Sein Motorrad war gut vorbereitet und auch seine persönliche Schutzausrüstung entsprach den Zulassungsbedingungen zu so einem Event.
Michel war schon sehr aufgeregt und eher wie ein Windhund am Start bevor der falsche Hase losgelassen wird, aber dann ging es endlich los. Das Wetter versprach keinen Regen.
Michel versemmelte die 1. Runde mit 8 Sektionen und kassierte 26 Strafpunkte und musste mehrere Stürze verarbeiten.
Ich und sein Minder (Wasserträger und Betreuer) Roland versuchte ihn zu beruhigen und wir machten eine kurze Tank- und Trinkpause.
Die nächste Runde verlief dann schon deutlich besser und endete mit 10 Füßen. Dass entsprach so ca. dem 20. Platz bei 47 Startern an diesem Wochenende.
Die letzte Runde verlief dann eher wieder nicht so perfekt mit 22 Punkten aber insgesamt war das im 1. Lauf einer JDM überhaupt, der 38. Platz von 47 Startern.






Der 2. Lauf am Sonntag  lief da irgendwie schon entspannter ab. Die Aufregung des 1.Laufs war ein wenig verflogen und die Sektionen spielten Michel am zweiten Tag eher in die Karten.
Er fühlte sich jetzt schon sichtlich wohler und wirkte auch motivierter.
Von Runde zu Runde konnte man jetzt schon eine Steigerung feststellen und mit einem Strafpunktekonto von 24, 14, 11 erreichte er einen passablen 31. Platz am 2.Tag.

 



Donnerstag, 23. Februar 2017

Landesmeisterschaft Hessen-Thüringen 2016


Auch 2016 hatte Michel so ziemlich die gleiche Ausgangssituation wie 2015.
Zum einen musste er, durch seinen 4.Platz in der vergangenen Meisterschaft in die nächste, höhere Klasse, der schwarzen Spur aufsteigen.
Zum anderen war eine Beta Evo 80 mit kleinen Rädern nicht wirklich gut geeignet um die nun sehr deutlich schwieriger werdenden Hindernisse zu bewältigen.
Außerdem war Michel zu diesem Zeitpunkt der Überlegung gerade einmal 9 Jahre und passte von seiner Körpergröße und Armlänge gerade sehr gut auf die Beta Evo 80.
Es gab nun 2 Überlegungsansätze:
Die Evo Kleinrad verkaufen und eine Beta Evo 80 Großrad für 1 Jahr kaufen oder
etwas tiefer in die Tasche greifen und gleich auf eine Beta Evo 125 gehen obwohl dieses Bike noch etwas zu groß und zu schwer erschien.
Wir entschieden uns dann nach reiflicher Überlegung dafür, im Sommer 2015 die 2. Option zu realisieren, eine gebrauchte Beta Evo 125 MY13 zu kaufen und das 1. Jahr der neuen Leistungsklasse 5 unter dem Motto: ´´Lehrjahr´´ anzugehen.
Somit begann im Spätsommer 2015 die Vorbereitung auf die HTJM-Meisterschaft 2016 wieder einmal mit einem neuen Motorrad und der neuen Leistungsklasse 5.




Die 2 ersten Wertungsläufe der HTJM standen im Frühjahr in Hammelbach unter keinem guten Stern für Michel.
Ein neues, etwas zu großes und zu schweres Motorrad in einer neuen Klasse, gepaart mit heftigem Dauerregen das ganze Wochenende lang im unteren, einstelligen Temperaturbereich.
Letztendlich hatte er aber an beiden Tagen alle Sektionen bewältigen können, wenn auch mit einigen Stürzen, verbunden mit zahlreichen blauen Flecken, Wutausbrüchen und ein paar lädierte Fahrzeugteile.
Hier wurden die fahrerischen Grenzen für Michel ganz klar aufgezeigt und er beendete dieses lehrreiche, harte Meisterschafts-Wochenende mit zwei 12. Plätzen.
In der 2. Hälfte der Saison kam Michel immer besser mit seinem Sportgerät und der Technik zurecht und nach 14 gefahrenen Läufen der HTJM-Saison 2016 erreichte er in der Gesamtwertung noch einen 9. Platz.


Landesmeisterschaft Hessen-Thüringen 2015


Durch den 2. Platz in der Landesmeisterschaft 2014, rutschte Michel automatisch in die Aufstiegsregelung der nächsthöheren Klasse 6 und sollte somit in der Saison 2015 die rote Spur bestreiten.
Da sich im letzten Jahr dieses Szenario schon abzeichnete, kauften wir ihm im Sommer
2014 schon einmal eine Beta Evo 80 Kleinrad um das Kuppeln und Schalten in dieser neuen und anspruchsvolleren Klasse zu üben und sich an die anderen Gewichtsverhältnisse des Bikes zu gewöhnen. Gerade die gezielte Arbeit mit der Kupplung vor Hindernissen und das punktgenaue anheben des Vorderrades, stellte sich als sehr trainingsintensiv heraus.
Das eigentliche Training fand zu diesem Zeitpunkt auf seiner Evo 80 statt und die letzten Wettkämpfe wurden natürlich noch auf seiner Minitrial ausgetragen.

Michel fühlte sich damals schon auf Anhieb wohl auf seinem neuen, gebrauchten Motorrad und war schon nach einem guten halben Jahr Training äußerst motiviert sich mit den zum Teil schon viel älteren Fahrern zu messen.



Michel wurde ab dieser Saison das 1. mal vom ADAC Hessen-Thüringen gesponsert und kam somit in den Genuss einiger Vorzüge was die anberaumten ADAC-Kadertrainings mit sehr guten Trainern anbelangte. Außerdem gab es Teamkleidung für die ADAC´ler und die ersten Überlegungen zu einer Teilnahme an der JDM (Deutsche Meisterschaft der Jugend) geisterten schon in unseren Köpfen umher.
In dieser Saison fuhr Michel 10 von 11 Wertungsläufen der Meisterschaft und konnte sich von Lauf zu Lauf steigern.
Der Höhepunkt der Meisterschaft 2015 allerdings war ein ziemlich knapper, unerwarteter 1. Platz in Michels 6. Lauf in Heringen.

Er beendete die Meisterschaft in seinem 1. Jahr der Klasse 6 als 4. der Meisterschaft.





Dienstag, 21. Februar 2017

Landesmeisterschaft Hessen-Thüringen 2014


Nachdem Michel das Vorjahr schon recht ordentlich mit einem 4. Platz in der Meisterschaft abgeschlossen hatte, waren die Erwartungen an dieses Wettkampfjahr ganz klar auf den Meisterschaftssieg in seiner Klasse ausgerichtet.
Michel hatte mittlerweile schon eine Menge Fahrpraxis und Wettkämpfe mit seinen 8 Jahren zu verbuchen und wirkte schon sehr routiniert und spielerisch auf seiner kleinen Minitrial.


Der Spaß und Ehrgeiz am Trialen war immer noch ungebrochen aber in diesem Jahr kam für Michel eine neue Erfahrung im Wettkampf mit seinen Gegnern hinzu, nämlich der Wettkampf um die Spitze und dem damit verbundenen Stress, Fehler zu fabrizieren.
Eigentlich gab es in diesem Jahr von allen Fahrern nur einen, wirklichen Gegner für Michel und die beiden fuhren die gesamte Saison über auf Augenhöhe.
Am Anfang bis Mitte der Saison hatte Michel die Nase in der Wertung vorne und gegen Ende konnte sein Mitstreiter dann Michel in der Gesamtwertung um 3 Punkte schlagen.
Ein Wimpernschlag, aber so ist halt Motorsport.
Die Meisterschaft entschied sich im letzten Wertungslauf in der letzten Runde auf unserem Heimatgelände in Idstein.
Ein wirklich, sehr nervenaufreibender Schlussspurt, der bei Michel nach dem realisieren des für Ihn nicht zu akzeptierenden 2. Platzes erst einmal die Tränen kullern lies. Aber ich denke es war auch ein wenig der Erfolgsdruck der Saison 2014 den er sich auch selbst gemacht hatte und der nun von ihm abzufallen schien.







Somit besiegelte Michel die Saison 2014 mit einem tollen 2. Platz in der HTJM Meisterschaft.

Freitag, 17. Februar 2017

Landesmeisterschaft Hessen-Thüringen 2013


Im Meisterschaftsjahr 2013 gab es gleich 2 Premieren.

Zum einen nahmen wir an allen 13 Meisterschaftsläufen an 7 verschiedenen Veranstaltungsorten in Hessen teil und wir hatten einen Wohnwagen der es uns jetzt ermöglichte auch die Abende mit einigen Gleichgesinnten zu verbringen und weitere wertvolle Infos über das Regelwerk, die Fahrtechnik und auch die Technik der Beta Mini zu erfahren, die mich unter manchen Wetterbedingungen, speziell im Hochsommer, an so manchen Wutausbruch heranbrachte, da der kleine Luftgekühlte 50ccm Motor mit eingebautem Nervfaktor immer mal wieder wegen Überhitzung zur Selbstzündung neigte. Aber auch dieses Problem ließ sich, nach einigen Fachgesprächen mit den alten Hasen des Servicefahrzeuges, das fast immer bei den Meisterschaftsläufen vor Ort war, beheben.

Michel nahm die ganze Wettkampfsituation, wie auch heute noch, sichtlich ernst.
Mit seinem hochkonzentrierten Blick schien er, bei jeder Einfahrt in eine neue Sektion, Löcher in den Boden zu brennen. Seinen eigenen Maßstab legte er sich, mit seinen 7 Jahren doch schon ziemlich hoch und das endete natürlich des öfteren in Wut, Tränen und umherfliegenden Gegenständen wenn mal etwas nicht so klappte das er noch nicht umsetzen konnte.
Gerade die 45 Kg Kampfgewicht der Minitrial bei seinem entgegengebrachten Körpergewicht von 20 Kg forderte oft seinen Tribut und endete im Matsch.
 


 
Michel erkämpfte sich in der Saison 2013 seine ersten, selbst erfahrenen Pokale und erreichte in der Gesamtwertung der Klasse Automatik einen guten 4. Platz in der Meisterschaftswertung Hessen-Thüringen.

Donnerstag, 16. Februar 2017

Landesmeisterschaft Hessen-Thüringen 2012


Nachdem die ersten 3 Monate Training auf dem Vereinseigenen Motorrad hinter uns lagen und Michels Eifer zu trainieren immer größer und größer wurde, entschlossen wir uns ihm zu Weihnachten sein erstes, eigenes Trialmotorrad zu schenken, eine Beta Minitrial.






In Michels 1. Jahr in 2012 nahmen wir an der Landesmeisterschaft Hessen-Thüringen (HTJM) teil um einfach mal zu schauen was die anderen Fahrer so drauf hatten und wie das so auf einer Meisterschaft abläuft und vor allem wo die, über Hessen verstreuten Trialgelände überhaupt liegen sollten.
Da die Meisterschaftsläufe oftmals über 2 Tage stattfanden und zu diesem Zeitpunkt uns noch kein Wohnwagen zur Verfügung stand, hatten wir uns entschlossen bei einem Doppellauf jeweils nur einen Tag teilzunehmen um einfach nur Erfahrungen im ersten Jahr zu sammeln. Die kleine Minitrial passte auch ohne Anhänger am damaligen Chrysler Voyager ohne Probleme stehend in den Kofferraum dieses Platzwunders.

Michel wurde in seinem ersten Jahr der HTJM-Meisterschaft 9. in der Klasse Automatik.

Und so hat alles angefangen

Wie das im Alter von Jungs mit 5 Jahren so ist, hatte Michel auch schon so einiges an sportlichen Aktivitäten als Hobby ausprobiert, aber nichts von alle dem hatte über einen längeren Zeitraum Bestand gehabt.
Fußball war zwar in der engeren Auswahl seiner Beliebtheitsskala aber so ein richtiger Fußballer wäre aus ihm bestimmt nicht geworden, dass zeigte alleine schon sein eher halbherziger Einsatz bei Turnierspielen oder beim Training.
Eigentlich waren wir schon ziemlich mit unserem Latein am Ende was für Sportarten denn noch so in Betracht kommen könnten. 
Da sein Opa mehrere Traktoren besitzt und ein Traktortreffen an einem Sonntag Nachmittag im Sommer 2011 auf dem Programm stand, fuhren wir eigentlich nur dort hin um den Sonntag gemütlich im Schatten mit ein paar kühlen Getränken ausklingen zu lassen.
Und so gerne Michel auch Traktoren hatte und so gerne er mit seinem Opa bei solchen Treffen am Steuer seines Traktors saß und über die Feldwege tuckerte. An diesem Tag sollte alles anders kommen.
In einem abgesperrten Bereich vom Veranstalltungsgelände fand ein Showfahren eines ansässigen Trialsportvereins mit Motorrädern und Fahrrädern statt. dort waren ein paar Baumstämme und Hindernisse aufgebaut auf denen sich die aktiven Fahrer unter Moderation eines Vereinskollegen austobten und zeigten was sie so konnten.
Michel geriet in so eine Art Faszinationsstarre und man konnte ihm richtig ansehen wie die Aufregung über diese ihm unbekannte Sportart in Ihm arbeitete und brodelte.
Als er ca. 2 Stunden und 3 Shows später wieder in der Lage war einen brauchbaren Satz zu bilden sagte er nur:´´Papa, das will ich machen´´!
Und als sich nach einem Gespräch mit einem netten älteren Herrn das Vereins auch noch herrausstellte das es sich um einen Ortsansässigen Verein handelte, war ein Schnuppertraining nicht mehr zu verhindern und Michel drängte vehement auf einen schnellstmöglichen Termin als ob es um Leben oder Tod gehen würde.
Traktor ist er an diesem Tag vor lauter Aufregung dann auch nicht mehr gefahren.
Der Schnuppertermin fand 3 Tage später auf dem Trainingsgelände des AMC Idstein mit einem altersgerechten Automatiktrialer statt und seit diesem Tage ist Michel nicht mehr zu Bremsen und sein liebstes Hobby zum Selbstläufer geworden.